Mittwoch, 23. November 2011

Klingonen BMW

Das ist nur ein kleiner Blog Fight auf der Google Search Engine (und eine Obsession meines Kollegen). Einfach ignorieren. :-)





Nachtrag: Beim Thema Klingonen ist mir noch diese nette Aufgabe im Netz begegnet.

Klingonen BMW Klingonen BMW Klingonen
Klingonen BMW Klingone Klingon

Dienstag, 3. Mai 2011

Neuer Datensilo

Vor kurzem gab eine meiner externen Festplatten den Geist auf. Der Schreck war zunächst gross, denn ich hatte kein Backup und nicht mal ein Verzeichnislisting, es stand zu befürchten, das z.B. viele Familienfotos verloren waren. Tatsächlich hatte ich aber nochmal Glück: nicht die Platte war defekt, sondern der USB nach SATA Controller, die Daten liessen nach Anschluss an einen neuen SATA Controller wieder lesen.

Der Vorfall war mir eine Lehre und ich habe eiligst ein NAS, ein sog. Networked Attached Storage, angeschafft. Meine letzte Erfahrung mit einem NAS Placebo Produkt von Netgear war unschön (siehe "Freitag der 13. und der Toaster des Grauens"), daher habe ich mich diesmal besser beraten lassen. Im Laden fiel dann die Entscheidung für eine Diskstation DS411j der Firma Synology. Das ist für Privatanwender und kleine Firmen konzipiert.

Der technische Fortschritt ist deutlich: War das Netgear von ca. 2006 noch eine billigst Lösung mit

  • embedded VxWorks Betriebssystem,
  • passiver Kühlung und
  • zwei Einschüben für IDE Platten,
so kommt das Synology nun in 2011 schon wie ein kleiner Spezial PC daher:
  • Linux auf ARM Prozessor,
  • zwei Ventilatoren und
  • vier Einschübe für SATA Festplatten.
Das Netgear setzte noch auf dem Windows Dateisystem auf, mit der Konsequenz, dass nur Windows Systeme darauf zugreifen konnten, das Synology ist mit Samba, FTP und weiteren Zugriffsmöglichkeiten gesegnet.

Schon die Bedienoberfläche, eine Webanwendung, ist sehr beeindruckend. Sie ist mit meinem Lieblings-JavaScript-Framework Ext JS realisiert worden und bietet jede Mengen nützlicher Funktionen, z.B. die Möglichkeit Podcasts automatisch aus dem Netz zu laden, die Musiksammlung über einen browserbasierten Medienplayer zu hören und vieles mehr.

Eine Live Demo gibt es hier.

Die wichtigste Funktion ist natürlich die Datensicherheit. Ich kann auf dem Synology vier Platten im RAID-5 Verfahren betreiben, opfere also eine Platte um im Notfall den Ausfall einer beliebigen der vier Platten ohne Datenverlust vertragen zu können.

Fazit: Bin bisher sehr zufrieden damit. Viele nützliche Funktionen als Bonus.

Dienstag, 15. März 2011

Fun with Rock Band 3 Pro Bass

Rock Band 3 Pro Bass Mode (Image by karaokefreak)


One interesting application of the hardware mentioned in my last posting is the use of the Roland GR-55's tracking capabilities and its GK to MIDI output. This makes it possible to turn any real guitar or bass into a MIDI instrument, once a GK pickup is added. This pickup technology, often mentioned as hex pickup, is able to read the individual six strings of a guitar or individual 4 to 6 strings of a bass.

Precision Bass with GK pickup bar, controller unit and GK cable.


This is almost enough to use the augmented instrument as controller for playing Rock Band 3's pro mode tracks. The MIDI output has to be supplemented by some extra MIDI messages, before it is fed into the MadCatz Rock Band 3 adapter.


Components and data flow of the game2midi / GK approach to play Rock Band 3 pro mode with a real guitar or bass.

One way to achieve this is using a computer with a USB to MIDI converter. The necessary software can be found at the game2midi project. It is still under development, but already allows to play songs using your own instrument.

It will not offer the same comfort as the all-in-one Fender Squier Stratocaster for RB3 guitar/controller (no fretboard hand position tracking, more components and cables) and is several times more expensive (high quality pickup, GK to MIDI conversion is only one feature of the many features of the GR-55 guitar/bass synthesizer), but again, you can apply this to any guitar/bass and right now it is the only means to get a Pro Bass controller into your hands!

Sonntag, 6. März 2011

Make Your Own Kind of Music

Roland GR-55.

Nobody can tell ya
There's only one song worth singing
They may try and sell ya
Cause it hangs them up to see someone like you
But you've gotta make your own kind of music
Sing your own special song
Make your own kind of music
Even if nobody else sings along
You're gonna be nowhere
The loneliest kind of lonely
It may be rough going
Just to do your thing's the hardest thing to do
But you've gotta make your own kind of music
Sing your own special song
Make your own kind of music
Even if nobody else sings along
So if you cannot take my hand
And if you must be going
I will understand
You've gotta make your own kind of music
Sing your own special song
Make your own kind of music
Even if nobody else sings along
You've gotta make your own kind of music
Sing your own special song
Make your own kind of music

"Mama" Cass Elliot


Santana bass player Benny Rietveld from Utrecht at the concert in Munich, October 17 2010. His bass solo gave the final push to buy my own bass guitar the next day.


(Cat not included)


Roland GK-3B GK pickup for bass guitars.



Borgified Jean-Luc Picard.


Borgified Squier Affinity Precision Bass.

Freitag, 23. Juli 2010

Netbook angeschafft



Das mobile Internet ist mittlerweile für die private Nutzung bezahlbar geworden:

Tagesflatrates sind für ca. 3€, Monatsflatrates so zwischen 10€ und 20€ zu haben, auch als pre-paid Angebote, so dass keine langfristige Vertragsbindung notwendig ist. Bei den Monatsflatrates ist allerdings noch eine Grenze üblich, ab der die Geschwindigkeit für die Datenübertragung seitens des Mobilfunkbetreibers runtergefahren wird.

Stellt sich die Frage, mit welchem Gerät man diese Möglichkeit nutzt. Traditionelle Notebooks sind in der Regel etwas grossformatiger, für unterwegs sollte es schon etwas kleineres sein. Bei den Smartphones hat man die Wahl zwischen iPhone (ca. 500€ bis 1000€, funktionieren allerdings nur richtig gut mit Vertragsbindung), Android-Geräten (ca. 500€) und sonstigen Geräten, von denen mir das Nokia N900 (ca. 500€) recht gut gefallen hat. Ich würde ja gerne Mail lesen, Webseiten browsen und Gespräche per Skype führen können. Terminalzugang via ssh wäre auch nett.

Ich bin dann ins Geschäft, um mir das N900 anzuschauen, da läuft ja ein Linux darauf, was von der Softwareseite her attraktiv ist, allerdings war mir nicht klar, ob das Ding nicht doch zu klein bei Display und Tastatur ist. Es war leider nicht vorrätig, und wie erwartet, haben mich die normalen Notebooks nicht überzeugt, entweder zu gross oder zu teuer. (Wenn das Ding verloren geht, ärgert man sich nur)

Es waren aber Netbooks von IBM und LG mit 10 Zoll Displays und mit UMTS Modem eingebaut, in der 300€ Klasse da. Also habe ich mir so ein Teil gekauft, das LG X120.

Ich war ja etwas skeptisch, weil der Atom N270 Prozessor so schwachbrüstig ist (1,6 GHz). Das ist er in der Tat. Aber für das Surfen reicht es voll, Skype ist gerade so an der Grenze, aber auch hier waren Konferenzen mit mehreren Teilnehmern gleichzeiteitig über Mobilfunk möglich. Nicht übel für den Preis. Normale Videos gehen (SD Auflösung und YouTube), HD-Videos überfordern das Gerät.

Sehr schön ist die 250 GB Festplatte. Ansonsten gibt es noch Webcam, Memory Card Reader, SmartLink Port (damit wird das LG zum USB Massenspeicher für andere Windows PCs), Ethernet- und USB Anschlüsse. Es gibt einen VGA Anschluss für den Anschluss eines Monitors oder Projektors, das Gerät kann aber nur die Anzeige verdoppeln oder auf einem der Displays anzeigen (dort schon mit grösserer Auflösung), die Anzeige eines Desktops über zwei Displays habe ich nicht hinbekommen.

Als Arbeitsmaschine ist es eher nicht zu empfehlen, da der Bildschirm mit 1024 x 600 Pixeln Auflösung nicht die Übersicht bieten kann, wie ein grosses Display. Kommt auf die Aufgabe an. Für diesen Artikel benutze ich die Blogger Webanwendung, das geht ganz gut.

Für 300€, mit Zubehör (Taschen, Headset usw.) ca. 100€ dazu, erhält man erstaunlich viel Technik.

Samstag, 17. Juli 2010

Antennagate und andere Apple Merkwürdigkeiten

Auf NBC Nightly News kam ein Bericht über die Pressekonferenz von Apple bezüglich der Empfangsprobleme des iPhone 4. Der Konzern wirkt etwas stur in dieser Angelegenheit.



Zitat von Jobs: "This is life in a smartphone world. Phones aren't perfect". Äh ja, war das iPhone nicht das perfekte Telefon?

Dann der Widerspruch zwischen der Bloomberg Meldung, dass Apple Ingenieure vor dem Verkaufsstart vor den Problemen gewarnt haben, was in der Konferenz von Steve Jobs bestritten wurde.




Ich frage mich, was die beiden Kollegen neben ihm da wohl in Wirklichkeit gedacht haben.

Ganz merkwürdig finde ich immer noch dieses Ritual am Erstverkaufstag, wo die Kunden durch ein Spalier applaudierender Applemitarbeiter geleitet werden.



Was ist die Botschaft? Gratulation, dass sich der Kunde etwas Gutes getan hat?
Schräg.

Donnerstag, 13. Mai 2010

BBC Radio 4: In Our Time

Melvyn Bragg über seine BBC Radio 4 Sendung In Our Time (Link):

These 45-minute programmes at 9.02 on Radio 4 are now bringing in more than two million listeners. That's more than Newsnight or any arts series on television. They bring in a young audience and we've just learnt that the In Our Time website is the most popular on BBC Radio, and the fourth most popular of the entire BBC output. I don't think it's claiming too much to say that the audience outstripped expectation. Certainly mine: in 1998 I thought it would last about six months and be hard put to hold the half-million audience.

Über 2 Millionen Hörer, nicht schlecht für eine 45 Minuten Sendung, bei der sich 4 Professoren über ein Thema unterhalten. (Link zur In Our Time Seite bei der BBC)

Samstag, 1. Mai 2010

Amazon Mechanical Turk

Nachdem ich letztes Jahr beruflich mit den Web Services von Amazon zu tun hatte, habe ich mir gestern zufällig mal den Amazon Mechanical Turk Dienst angeschaut.

Zur Erläuterung: Web Services sind Schnittstellen, die für den Austausch von Daten zwischen Computersystem gedacht sind, z.B. wenn eine Webseite Werbung für Amazon Produkte machen will, dann kann man in deren Programmcode Aufrufe der Amazon Web Services unterbringen, mit denen man Produktinformationen aus dem Amazon System abfragt und die eigene Vermittlungsleistung ablegt.

Die eigentliche Informationsverarbeitung ist im Regelfall automatisch, hier letztlich eine Abfrage der Datenbank, wenn man z.B. einen Artikelpreis benötigt.

Das Bemerkenswerte an Amazon Mechanical Turk ist jedoch, das die Informationsverarbeitung hier derart ist, dass sie im Regelfall von Menschen erbracht wird. Bekanntes Beispiel ist der Inverse Turingtest zur Abwehr von Spambots oder Erntebots, bei denen man eine Bilderkennungsaufgabe stellt, die praktisch nur von Menschen erbracht werden kann.

Der Name Mechanical Turk deutet auf den alten Schachautomaten hin, indem gar kein Mechanismus zum Schachspielen steckte sondern ein kleiner Schachspieler. Und so ist es auch bei Amazon Mechanical Turk, da sollen Menschen rackern, aber das ganze so in Web Services verpackt, damit die Abwicklung automatisch erfolgen kann.

Die zugehörige Web Oberfläche ist ganz nett, ich habe mir nur mal den Teil angeschaut, der für menschliche Arbeiter (Workers) gedacht waren. Den Teil für die Arbeitgeber habe ich mir noch nicht angeschaut.

Die Arbeitsaufgaben heissen hier HIT (Human Intelligence Task - Aufgabe für menschliche Intelligenz).

Erster Eindruck: Viele Jobs für einen US Cent oder wenige Cents. Ich glaube ein Mathe Nachhilfejob für etwa 15 US Dollar war das Bestbezahlte, wobei ich jetzt nicht sagen konnte, wie lange man dafür arbeiten muss.

Tja, man sieht so richtig die BWLer vor sich, wie sie von den Vorteilen von Outsourcing träumen. Von den paar Cent kann man in Nordamerika oder Europa nicht leben. Das deprimiert schon ein wenig. Wobei der potentielle Mitarbeiter in dem Land, wo das ein attraktiver Lohn sein mag, immerhin Englisch können muss und sich eine Internetverbindung samt Gerät irgendwie leisten muss. Ob es das so wirklich gibt? Oder wird auf Sozialhilfeempfänger spekuliert, die sich einen Geschenkgutschein am Amt vorbei verdienen müssen? Auch nicht schön.

Als Plattform ist das ganze schon recht ausgeklügelt, das System beobachtet und verwaltet die Arbeitsergebnisse und das Verhalten der Arbeiter. Wie viele Aufgaben man auch beantwortet, ob der Auftraggeber die Ergebnisse akzeptiert. Das erlaubt den Auftraggebern die Qualität und Zuverlässigkeit der Arbeiter einzuschätzen. Wirkt auf den ersten Blick technisch gut, ob das mit unseren Arbeitsrecht auch immer verträglich ist, würde ich ja mal zu gerne mit einem Kundigen diskutieren. Man sieht irgendwo die Notwendigkeit, es ist aber auch sehr Orwellsch.

Interessant fand ich das Qualifikationssystem. Es soll gewährleisten, das Aufgaben, welche bestimmte Kenntnisse oder Eigenschaften (z.B. Aufenthaltsland) benötigen nur von den entsprechend qualifizierten Personen durchgeführt werden können. Diese Qualifikationen können durch Tests erworben werden, oder sie werden zugewiesen (z.B. nach Analyse der Arbeitsdaten).

Nun zu den Aufgaben selber, Amazon listet da ja hehre Aufgaben (Link), aber ich habe eigentlich eher Unseriöses gesehen. Von irgendwelchen verkappten Werbungen (wo im Aufgabentext zum Besuch von einer tollen Webseite geraten wird, wo einem ein mehr oder weniger seriöses Angebot unterbreitet wird) bis hin zu Anzeigenbetrügerereien (Suchen Sie die fünf versteckten Nummern auf meiner Webseite), wo Reklameklicks generiert werden sollen.

Was die Bezahlung angeht, bin ich auch nicht so überzeugt. Man muss ein gewisses Mindestvolumen erreichen, um überhaupt bezahlt zu werden. Und es bleibt die Frage, ob ein Auftraggeber sich durch Ablehnen eines Arbeitsergebnisses sich dieses aneignen kann, ohne dafür zu bezahlen. Die Existenz von zahlreichen Sites um das Thema Mechanical Turk herum, die hier Tools zur Arbeitgeberbeobachtung anbieten, lässt da doch Befürchtungen aufkommen.

Mal wieder ein technisch interessantes System, sicherlich auch eine Innovation auf dem Arbeitsmarkt, aber ob ich das persönlich jemals ernsthaft einsetzen kann, kann ich noch nicht beantworten.

Ich merke gerade, dass das Thema zufällig zum heutigen Tag der Arbeit passt. Das ist ein neuartiger Arbeitsmarkt, mit vielen Aspekten. Erinnert ein bisschen an die alten Horrorbilder von monotoner Fabrikarbeit, wo die Arbeiter ja auch nur noch gebracht werden, wenn man sie nicht günstiger durch Maschinen ersetzen kann. Globalisierung ist drin. Überwachung am Arbeitsplatz. Aber auch externe Organisation um Auswüchsen (hier Zahlungsmoral) zu begegnen. Ausnutzen von Sozialsystemen. Es könnte aber auch eine Chance sein, um unkompliziert Arbeit und Arbeitnehmer zu vermitteln.

DJ Hero

Wo ich gerade beim Thema Musikspiele war, zu Weihnachten gab es DJ Hero sehr günstig, da wurden wohl die Lager geräumt, da habe ich dann auch zugeschlagen, es ein paar Tage lang gespielt, seitdem staubt es aber vor sich hin.

Das ist mir doch noch ein paar Zeilen wert, denn ich bin nach wie vor fleissig in der Freizeit am Plastikgitarre malträtieren. Mein Drum Controler Kit (auch ein Weihnachtsschnäppchen) staubt leider auch vor sich hin, aber das liegt daran, dass es zu laut ist, wenn man da mit den Sticks klackert und ich meist nur Zeit habe, wenn Familie und Nachbarn schlafen wollen, da habe ich halt gerade einfach zu wenig Gelegenheit, während ich bei DJ Hero keine grosse Spiellust habe.

Das tut mir schon weh, weil DJ Hero war ein ernster, aufwendiger Versuch seitens Activision, das Musikspielegenre zu erweitern. Innovativ ist es, keine Frage. Es ist auch exzellent produziert. Die Spielesoftware ist mindestens so gut wie ein Guitar Hero 5 oder Band Hero, wenn nicht sogar von den Bühnen einen Tick besser. Der Plattenspielercontroller ist auch sehr gut, wenn man sich überlegt, dass es die erste Generation ist, ich glaube nur das Fach für die Wii Fernbedienung nervt mich ein wenig, weil es etwas zu eng ausgelegt ist, so dass der Deckel nicht gut zu geht.

Aber was nützt das alles, wenn mir das Spiel so schnell leid wird?

Meiner Meinung nach liegt es an der Musik. Dabei ist es nicht so, dass mir die House-, Dance- und Technomusik hier generell auf den Senkel geht, nein ich bin normal ein Freund dieser Musikrichtungen. Es sind diese Mixtitel: Vom Spielablauf versucht man bei DJ Hero nicht mehr Noten zu treffen (bei Guitar Hero: Notentasten, Anschlagtasten oder Drum Pads), nein, man hat hier zwei Musikquellen, zwischen denen man hin und her mischt und den Plattenteller, um zu scratchen. Das führt leider bei fast allen mitgelieferten und per Download erhältlichen Mixstücken zu sehr nervigen Titeln. Bis auf David Gettas When Love takes over fällt mir gerade kein Stück ein, was ich da länger ertragen kann. Ich spiele es mal eine kurze Zeit und das war es dann. Ein Riesenunterschied in der Motivation im Vergleich zu Guitar Hero bzw. Rock Band Spielen.

Man kann übrigens bei ein paar Titeln auch einen zweiten Spieler per Gitarrencontroller rein nehmen, das wirkte aber auch nicht so prickelnd.

Es soll ja ein DJ Hero 2 in der Mache sein, ich bin sehr gespannt, an welchen Rädchen die Produzenten dann drehen würden, um das Spiel attraktiver zu gestalten, ich bin momentan nicht so überzeugt, dass das Spielkonzept trägt. Schade, schade.

Rock Band und Guitar Hero

Habe mir kürzlich auch noch Rock Band 2 für die Wii zugelegt, nachdem mir The Beatles: Rock Band so gut gefallen hat und das Spiel momentan für 30€ oder weniger als UK Version erhältlich ist.

Es kam dann gerade noch rein, bevor Eyjafjallajökull den Luftverkehr in der EU zum Stillstand brachte. Ich hatte gerade schon eine distanziertere Mail an den Händler losgelassen, um mich über die Rücknahmebedingungen zu informieren. Dieses Naturereignis dürfte bei vielen Händlern für Stress gesorgt haben, weil diese Ihre Termine nicht mehr halten konnten. Der Name ist herrlich, wenn ich Lehrer wäre, würde ich es jetzt öfter mal in Diktate einstreuen. :-)

Zurück zu Rock Band 2. Mal wieder so ein Fall, wo wir in Europa ein paar Monate länger als im Herstellerland (hier: USA) warten durften und dann die Wii Version nochmal eine dicke Verspätung hatte. Da war also schon ein wenig die Luft raus und für meinen Geschmack auch zu viele Titel bereits in den Spielen der Guitar Hero Reihe enthalten, so dass ich den Vollpreis nicht zahlen mochte.

Der gute Online Modus von The Beatles: Rock Band hatte mich allerdings auf die Engine hinter Rock Band 2 neugierig gemacht. Im Guitar Hero Universum waren die letzten Veröffentlichungen Guitar Hero 5 und Band Hero, mit einer verbesserten Engine, bei der z.B. drei Spieler Gitarre wählen können, statt nur dem max. einem Instrumenttypen der Guitar Hero World Tour Engine. Danach wurde Guitar Hero Van Halen auf den Markt gedrückt, mit der alten Engine und die wirkte halt dann doch stark gealtert. Zudem findet man relativ selten Mitspieler online. Das ist auch kein Wunder, da sich die Zahl der potentiellen Mitspieler hier auf die 8 verschiedenen Guitar Hero Spiele verteilt.

Rock Band legt mehr Gewicht auf die Erweiterung der Bibliothek der per Download vertriebenen Songs. Die Zersplitterung der Online Spieler ist da nicht so stark. Beatles Content kann man allerdings auch nur im Beatles Spiel spielen, was beim Green Day Spiel oder Rock Band 3 sein wird, bleibt abzuwarten. Ich würde mir z.B. Online Spiele über die Konsolengrenzen wünschen.

Vom Online Modus abgesehen, sind die Spielereihen Rock Band und Guitar Hero aber sehr ähnlich, bei den Controllern zum Glück, sonst hätte man noch mehr Plastikinstrumente rumstehen, wenn man die nicht beidseitig verwenden könnte. Ich bin mit beiden Reihen sehr zufrieden, in der Summe glänzt Rock Band durch den besseren Online Modus und die grosse Song Bibliothek, Guitar Hero durch den Solo Modus und den (je nach Spiel) nochmal höheren Schwierigkeitsgrad.

Bei Rock Band glänzt The Beatles: Rock Band als künstlerzentrischer Titel, bei Guitar Hero das Metallica Spiel. Beide versuchen mit Lego Rock Band (bitte nicht auf der Wii zum Vollpreis kaufen, es hat keine Onlinefunktionen) bzw. Band Hero andere Zielgruppen jenseits der Rockfans zu finden.

Hoffentlich sind die Unkenrufe zum Ende dieses Spielegenres verfrüht und wir sehen dieses Jahr noch gute neue Titel!

Sonntag, 7. März 2010

Hallo

wollte kurz alle treuen Leser grüssen!
Nett, das ihr reinschaut.

Für das Bloggen hat mir in den letzten Monaten die Zeit und oft auch die Lust gefehlt. Irgendwann bin ich dann zu twitter geschrumpft, wo der Artikel nur noch 160 Zeichen oder so lang ist und dann war ganz Schluss.

Mal sehen wie es weiterläuft.

Samstag, 15. August 2009

Guitar Hero Scores

Update: Musste den Inhalt hier leider löschen, weil das Score System nicht mehr funktionierte.

Donnerstag, 1. Januar 2009

2009

Dein Bär wünscht ein glückliches neues Jahr!

Mittwoch, 24. Dezember 2008

Frohe Weihnachten!


Dein Bär wünscht frohe Weihnachten!



(und schön brav bleiben! :-)

Sonntag, 7. Dezember 2008

Deutschlehrerlied & Schillers Glocke eingedeutscht

Ich empfehle wärmstens das Herunterladen der aktuellen Folge der Satiresendung Spass 5 des WDR 5 Radioprogramms:

Sendung vom 4. Dezember 2008
Im Fadenkreuz der Satire steht hier der CDU Vorschlag, Deutsch im Grundgesetz zu verankern. (Als ich das hörte, hatte ich mich auch gefragt, ob die Deppen in der CDU momentan wirklich nichts Wichtigeres zu tun haben)

Von Sebastian Krämer bringt die Sendung ein herrlich bösartiges Lied, welches die heutigen Deutschlehrer disst, so ca. ab Position 10min 55s. Das habe ich mir sicher schon zehnmal angehört. Krämer hat ja sooo recht. Bei der neuen deutschen Rechtschreibung werde ich auch zum Sprachnazi.

Aber bitte nicht übertreiben, denn Thomas Freitag zeigt sachverständig anhand der Eindeutschung des Klassikers "Das Lied von der Glocke" von Schiller (Häh? Ja!), dass man es mit dem Reinheitsgebot auch übertreiben kann. Kommt direkt nach dem Deutschlehrerlied.

Da diese Podcasts immer nur ein paar Wochen zur Verfügung stehen, nicht zögern!

Samstag, 6. Dezember 2008

Wieder in München

Füsse hoch mit Plörre passend zu meinen Schuhen (Coffee Fellows)

Ach ja, die Arbeit. Bin wohlbehalten zurück aus Stockholm, allerdings in der Zwischenzeit war ziemlich viel zu tun, daher die Sendepause auf Dein Bär. Ich trage jetzt die restlichen Stories aus Stockholm nach, und meine aktuellen grünen Experimente.

Freitag, 14. November 2008

Gepäckjagd in Stockholm

Gemeinschaftsküche der Jugendherberge Fridhemsplan, hinten Internet PCs mit Touristeninformation, der Raum hat guten WLAN Empfang

Mittwoch war ein spannender Tag, ein wenig wie bei Frantic, wenn man sich plötzich sehr fremd in einer ausländischen Stadt vorkommt. Eigentlich wollte ich mit dem Bus Linie 3 Richtung Slussen (Schleuse) fahren, dort, wo sich Mälarsee und Ostsee treffen.


Für 20 schwedische Kronen kann man sich einen Kühlschrank
mieten, gesichert durch ein kleines Vorhängeschloss



Blöderweise bin ich wieder in die andere Richtung, nach Norden zur Karolinska gefahren.

Interessantes Stellenangebot im Bus Line 3 zur Karolinska


Im Bus gab es nicht für interessante Stellenangebote, ein Mädchen hatte auch einen Schal vergessen, den ich beim Busfahrer vorne abgab.

Ich hatte mich entschlossen, mit dem Bus eine Rundreise im Uhrzeigersinn durch Stockholm zu machen und dann zur Slussen zu stossen. An der Karolinska bin ich dann in eine Line Richtung Nord-Ost umgestiegen und habe noch fröhlich mit der Heimatbasis telefoniert. Bis mir dann auffiel, dass ich die Tasche mit Laptop, Ausweis und Ticket in der Linie 3 vergessen hatte.

Schluck!


Klara Kyrka (Klarakirche) in der Nähe von T-Centralen

Der Busfahrer verstand kein Englisch, aber eine freundliche junge Frau hat ihr Handy gezückt und für mich per mobilen Internet/WAP oder sonstwie die Telefonnummer des Fundbüros der Verkehrsgesellschaft SL rausgesucht.

Ich habe dann auf der englischsprachigen Hotline der SL eine Dame vom Fundbüro erreicht, die meine Daten aufgenommen hat, was ich wo wann verloren habe. Da es um einen Ausweis und Flugtickets ging hat man mir wohl vorrangig geholfen. Ansonsten hätte ich wohl ein paar Tage später dort im Fundbüro aufschlagen müssen. Sie sagte mir, dass ein Laptop in der Linie 3 gefunden worden war, so dass ich wieder Hoffnung schöpfte. Meine bessere Hälfte hat mich trotzdem am Telefon ausgeschimpft. Tja, Telefon. Jede Minute kostet 59 Cent, da ist ein Guthaben schnell futsch.

An der U--Bahnstation Tekniska högskolan bin ich dann aus dem Bus raus, in ein Ladenlokal der SL und habe mir da den Weg zum Fundbüro beschreiben lassen. Auch hier wieder ein sehr freundlicher Mitarbeiter, diesmal mit sehr gutem Englisch.

Ich bin dann flott Richtung T-Centralen gefahren und habe per Münztelefon die Nummer vom Chef des Fundbüros angerufen, die mir die Dame telefonisch vorher gegeben hatte.


Rådhuset (Rathaus)

Der war freundlich und ruhig und hat mir durchgegeben, dass ich um 16.20 Uhr an der Busstation St:Eriksgatan auf die Linie 3 warten soll, wenn ich weitere Fragen hätte, solle ich nicht zögern, nochmal anzurufen. Ich hatte also noch 40 min um hinzukommen, was kein Problem war, da der Stockholmer Nahverkehr sich nicht hinter dem Münchner zu verstecken braucht.

Der Weg ging sehr flott und ich war kurz nach 16.00 Uhr bereits da. Ich habe dann nochmal den freundlichen Herrn von der SL angerufen, um mich zu erkundigen, ob ich auf den Bus Richtung Karolinska oder Richtung Slussen lauern sollte. Also Richtung Karolinska.

Da Hauptverkehrszeit war, kam alle paar Minuten eine Linie 3, und ab 16.15 Uhr habe ich dann jeden Busfahrer vorne besprungen, die EC Karte mit meinem Namen gezückt und nach meiner Tasche gefragt. Der vierte Busfahrer war dann der Treffer. Meine Güte war ich happy. Ich hätte die restlichen drei Tage Stockholm damit verbracht, irgendwie Papier und Flug nach München zurück zu regeln.

Ein letzter Anruf bei dem Chef der SL, um mich nochmal für den glücklichen Ausgang zu bedanken.

Der Tag war dann spannender als ich geplant hatte und ich bin dann die 4 Stationen zurück zur Jugenherberge gefahren und den Rest des Abends da geblieben, da ja für Donnerstag die Konferenz anstand.

Bei den freundlichen Schweden möchte ich mich an dieser Stelle nochmal bedanken, alle waren bislang sehr freundlich und hilfsbereit! Ich bin auch erstaunt, wie gut die Englischkenntnisse sind. Schweden muss gute Schulen haben.

Mal sehen, jetzt kommt gleich der 2. Versuch, mich zur Vasa und evt. einer Bootstour durchzuschlagen. Ob es diesmal gelingen wird?

Mittwoch, 12. November 2008

Stockholm 2008

Hallo aus Stockholm!

Zentrale U-Bahnstation mit Rathaus im Hintergrund

Dein Bär hat sich ein paar Tage Urlaub gegönnt und ist zwecks Konferenzbesuch und ein wenig Tourismus in diese schöne Stadt im Norden Europas geflogen. Das der Flug günstiger ist, als eine Bahntour von München nach Köln (selbst mit BahnCard 50 Rabatt) ist schon schräg. Natürlich muss man dafür lange im Voraus buchen und ganz früh morgens am Flughafen antanzen. Also ich um 3.00 Uhr aufgestanden und um 4.00 Uhr die U-Bahn zum Flughafen Franz Josef Strauss genommen.


Gestörter Geldautomat, der einen Einblick in seine Windows
Software gestattet - mit BSD wäre das wohl anders passiert

Gut, das ich mich schon vorher mit Bargeld versorgt hatte, denn alle Geldautomaten am Flughafen waren gestört, konnten wohl nicht mit ihrer Zentrale Daten tauschen.


Morgens um 6.45 Uhr bei Franz Josef

Ich konnte mich bei SAS schon am Vorabend elektronisch einchecken, meinen Platz reservieren und die Bordkarte ausdrucken. Da fragt man sich natürlich wo man am besten sitzt, ganze Websites sind diesem Thema gewidmet. Ich habe mich für einen Platz vor der Tragfläche der Boeing entschieden, um was zu sehen, aber offenbar war die Graphik bei der Sitzauswahl nicht wirklichkeitsgetreu, denn ich bin auf einem Platz am Flügel gelandet.



Der Flug war sehr angenehm und um die Uhrzeit auch nicht voll ausgebucht. Die einzige kleine Überraschung war, dass die nette schwedische Stewardess kein Trinkgeld angenommen hat. Die haben sich um alle Fluggäste gut gekümmert und z.B. später nochmal Tee nachgefüllt. Sehr ordentlich.


U-Bahnstation der blauen Linie unter'm Hauptbahnhof

Am Flughafen Arlanda angekommen, konnte ich unproblematisch Geld wechseln, sogar Münzen bis 50 Cent wurden akzeptiert. Eine Wochenkarte zu bekommen, war ein wenig schwieriger, am offiziellen SL Counter wollen Sie einem die 72 Stunden Karte oder eine Streifenkarte verkaufen, aber nach einem Hinweis der netten Damen am Schalter, konnte ich dann eine Wochenkarte im Zeitschriftenshop erhalten.

Arlanda liegt ziemlich genau zwischen der Universitätsstadt Uppsala und Stockholm. Es gibt diverse Verbindungen, je schneller, desto teurer. Letztes Jahr habe ich den Arlanda Express genommen, der in etwa 20 Minuten in Stockholm ist, allerdings auch ca. 20€ kostet. Diesmal habe ich Zeit gehabt und daher den Weg mit dem normalen Nahverkehr gewählt, wofür die Wochenkarte (etwa 27€) ausgereicht hat. Erst mit dem Bus zur Gemeinde Märsta, dann mit der S-Bahn rein nach Stockholm. Hat so etwa eine Stunde gedauert und ich habe ein wenig mehr von Schweden gesehen.


An der U-Bahnstation Fredhemsplan

Mit der blauen U-Bahn bin ich dann zum Fredhemsplan gefahren. Blöderweise habe ich mich dann verlaufen und bin mit dem schweren Gepäck zwischen Fredhemsgatan und Flemmingsgatan herumgeirrt, ohne Sankt Eriksgatan zu finden. Es war zum Glück noch früher Nachmittag, also bin ich in eine Bar gegangen, welche mir aus München vertraute Kost zum Mittagspreis anbot.


Sushi gibt es nicht nur in München an jeder Ecke, auch in
Stockholm.


Ein Glas leckere Smörgas Gurka hatte ich mir schon im Supermarkt am Haupbahnhof besorgt.


Jugendherberge STF Fridhemsplan

Nach den sehr guten Erfahrungen mit den Jugendherbergen auf Texel und in Garmisch habe ich mich diesmal in der Stockholmer Jugendherberge STF Fridhemsplan einquartiert. Das ist die moderneste Jugendherberge Stockholms.

Der Schwede und Dein Bär mögen Dill Geschmack, z.B.
bei diesen Pringles Chips - Küche im Hintergrund


Und diese neuen Jugendherbergen (wie auch die modernen, vorher genannten Herbergen) sind im Vergleich zu den Jugendherbergen meiner Schulzeit um Klassen besser ausgestattet. Z.B. hat man Wireless LAN, schöne Küchen und ordentliche Zimmer.

Zimmer in der Jugendherberge

Nach dem Einchecken bei der Unterkunft bin ich dann ein wenig mit dem Bus gefahren, um die nähere Gegend zu sehen. Wird ja schon ab 15.00 Uhr dunkel und in der Ecke Stockholms war ich noch nie.



Dabei kam ich bis zur Uniklinik der Karolinska im Norden und bin dann wieder zurück in die Stadtmitte. Der Bus ist halt nett für einen Überblick.



Am Hauptbahnhof bin ich dann schwach geworden und habe mir bei Frank's ein Menü bestellt, was ich so nur aus Schweden kenne. Mos (Kartoffelpüreebällchen) und vegetarische Würstchen mit Salats. Snacktechnisch scheinen die Schweden das Hotdog zu lieben.



Frank's liegt direkt unterhalb des runden Lochs am Hauptbahnhofs, der als markanter Treffpunkt im Bahnhof dient, z.B. trifft man sich dort zur Führung vor der Konferenz, die ich besuche.



Wie gesagt, wird es früh dunkel und nass-kalt ist es auch, hier das Stadttheater in der Nähe des Hauptbahnhofs.


Unten rechts, die praktischen 2 kg Käsestücke, nebst Schabern

Der Trip in einen schwedischen Supermarkt war wieder mal sehr interessant. Obst und Gemüse sind deutlich teurer als bei uns. Die Schlangengurke, die bei uns irgendwo um einen 1 Euro pendelt, kostet hier um die 3 Euro. Es gab auch ein offenes Fass zur Selbstbedienung, mit salzig eingelegten Gurken, ein Konzept ähnlich den Antipastatheken bei uns, aber der Preis schreckte mich doch ab. Ebenso die sehr gut bestückte Fischtheke, mit riesigen Krabben und allen möglichen Lachsvariationen. Man lebt offenbar recht gut in Schweden.


Käse gibt es vorwiegend in grossen Stücken

Ein kleiner kultureller Unterschied wurde beim Käse offenbar. Der Schwede liebt grosse Käsestücke. Käse in Scheiben gibt es auch, wurde aber zumindest in diesem Supermarkt nur mit sehr kleinem Sortiment angeboten.


Ubuntu Cola

Also so ein handliches 2 kg Käsestück, ohne Rinde, im wiederverschliessbaren Plastikbeutel, tja, sowas habe ich selbst in Holland noch nicht gesehen. Die Schweden müssen viel Platz im Kühlschrank haben, oder die stellen es raus auf den Balkon.

So jetzt habe ich genug geschrieben, jetzt geht es wieder aus.

Mittwoch, 5. November 2008

Na endlich

Bush You're fired!


Obama wird Präsident


Danke Hillary!

Sonntag, 2. November 2008

Nintendo DSi trotzt DS Piratenkarten


Nach einem Bericht von Gizmondo Australien funktionieren auf dem neuen Nintendo DSi Handheld alle bekannteren Piratenkarten für DS bzw. DS Lite nicht mehr. Dies bestätigt eine der Vermutungen für den Grund der DSi Einführung, der sich nur in wenigen Punkten vom DS und DS Lite unterscheidet:

  • Etwas dünner gebaut
  • Bildschirme etwas grossflächiger
  • Statt Gameboy Advance Slot jetzt ein SD Kartenslot (mit AAC Player und Bilder Software)
  • WLAN jetzt mit WPA und WPA2 Verschlüsselung (vorher nur WEP)
  • Eingebauter Opera Webbrowser
  • Zwei eingebaute Digitalkameras
  • Mehr interner Speicher
  • DSiWare Zugriff auf Online Store zum Softwarekauf
Der grosse Wurf, der einen Neukauf rechtfertigt ist das nicht. Und der Verlust des GBA Slots schmerzt. Ich spiele heute noch Fire Emblem und Final Fantasy GBA Titel auf dem DS Lite (auch wenn das vorstehende Modul unhandlich ist).

Vielleicht darf man sich beim DSi die Spiele dann auch nochmal im Online Shop kaufen, dazu müsste allerdings die GBA Hardware (wie beim DS und DS Lite) noch im DSi enthalten sein.

Ich kann nachvollziehen, warum Nintendo gerne seine Spiele nur noch per Download ausliefern will, denn dies ist ja erheblich billiger für sie, nur verliere ich in der jetzigen Ausprägung des Online Shops zu viele Rechte (Spiele sind an das Gerät gebunden, ich kann keine Spiele gebraucht verkaufen oder kaufen, meine alten Module kann ich nicht in Online Lizenzen tauschen) und man hat nichts in der Hand (keine Packung, kein Modul, kein Handbuch), daher kann ich mich für den Download nicht erwärmen.